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02.07.2010

Stark übertrieben

Leserbrief von Lorenz Weber

 

Leitkommentar der MZ vom 01.07.2010
MZ vom 02.07.2010 - Ich finde es schon ziemlich anmaßend, wenn jemand vorhersagt, wie das politische Wetter in drei Jahren aussehen wird und von Erdrutschen spricht. Roman Herzog hat es 1994 auch erst im 3. Wahlgang geschafft, da hat auch niemand vom Untergang der CDU gesprochen. Als Gustav Heinemann 1969 als SPD-Kandidat die ersten beiden Wahlgänge verfehlt hatte, ging die SPD auch nicht unter. Warum jetzt gleich von Klatschen gesprochen wird, erschließt sich mir nicht. Politik ist auch eine Bühne, daher sind solche Gefechte unter politischen Gegnern verständlich. Die Autorin des Kommentars verkennt meiner Ansicht nach völlig, dass Christian Wulff im 3. Wahlgang die absolute Mehrheit erreicht hat. Dies zeigt, dass die Reihen der Koalition geschlossen stehen, wenn es darauf ankommt. Die Blamage der Linken müsste indes stärker betont werden. Es wurde deutlich, dass sie keine ernstzunehmende Partei ist. Sie haben einen aussichtslosen Kandidaten ins Rennen geschickt, wie die NPD übrigens auch. Wieder hat die Linke sich zu ihrer SED-Identität bekannt und wieder ist sie gescheitert.

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