Presse

31.07.2017, 20:10 Uhr

Der Ausbau der Internetversorgung muss verbessert werden!

Der Ausbau des Breitbandnetzes auf 50 Mbits/s schreitet in vielen Teilen Sachsen-Anhalts zu langsam voran - Fördergelder mittel- und langfristig nur für Glasfaser-Technologie bereitstellen!

Ob man seine Lieblingsserie streamen, Online-Banking machen oder die Folien der letzten Vorlesung herunterladen will, viele Sachsen-Anhalter stoßen auf dasselbe Problem: Die Internetverbindung ist zu langsam.
 
Heutzutage gehört eine stabile und schnelle Internetversorgung zu den Grundbedürfnissen der Menschen. Umso bedauerlicher, dass besonders ländliche Regionen nicht die nötige Anbindung haben. Der Ausbau des Breitbandnetzes auf 50 Mbits/s schreitet in vielen Teilen Sachsen-Anhalts zu langsam voran. Eine weitere Herausforderung: Um nun zeitnah halbwegs gute Internetanbindungen zu schaffen, wird der Netzausbau mit heutiger VDSL-Technologie gefördert.
 
Diese Technik holt zwar heute das Maximum an Bandbreite aus den vorhandenen Kupferkabeln
heraus, ist jedoch nicht zukunftsfähig und wird schon bald veraltet sein, da weitere Geschwindigkeitszuwächse nicht möglich sein werden.
 
Der Pressesprecher der Jungen Union Sachsen-Anhalt, Niklas Fries, äußert sich dazu:
 
„Als Junge Union ist es uns ein Anliegen schnelles Internet in Sachsen-Anhalt zu garantieren, da besonders junge Menschen tagtäglich und selbstverständlich damit umgehen. Wir fordern von den zuständigen Stellen einen zügigen Breitbandausbau, um unser Land langfristig zukunftsfähig aufzustellen. Nicht nur die private Nutzung ist ein bedeutender Ansatzpunkt, auch alle Unternehmen, ob groß oder klein, sind auf eine gute Internetverbindung angewiesen. Es muss eine Lösung gefunden werden, die private und wirtschaftliche Belange berücksichtigt und den Menschen und Unternehmen im Land langfristig einen zeitgemäß schnellen Zugang zum World Wide Web gewährt. Dabei kann der Fokus im Anschluss an die gegenwärtige Ausbauphase jedoch ausschließlich auf der Glasfaser-Technologie bis in den Haushalt (FTTH) liegen. Insbesondere sind Fördergelder mittel- und langfristig nur für diese Technologie aufzuwenden. Die bisherige Praxis, dass auch eine wirtschaftliche Lücke privater Betreiber im VDSL-Ausbau gefördert wird, muss mittelfristig eingestellt werden. Diese Förderpolitik bewirkt auf lange Sicht eine unnötige Doppelförderung, wenn nach wenigen Jahren die VDSL- durch eine FTTH-Infrastruktur ersetzt werden muss. Dies wäre eine ineffiziente Nutzung von Steuergeldern verbunden mit unnötig langen Wartezeiten für wirklich zukunftsfeste Lösungen."
 

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